Ursachen, Behandlung und Tipps

Bei der Coitophobie handelt es sich um die Angst vor Sex. Hierbei haben die Betroffenen Angst vor Verletzungen, die während des Geschlechtverkehrs passieren könnten aber auch vor anderen sexuellen Handlungen und Geschlechtskrankheiten.

Symptome und eindeutige Anzeichen

Die Angst vor Sex kann viele Hintergründe haben. Für die weiblichen Coitophobikern, kann es die Angst vor inneren Verletzungen sein, die man sich beim Geschlechtsverkehr holen kann oder fühlen sich nach Intimität mit dem Partner schmutzig und widerwärtig.

Auch eine religiöse Erziehung, kann solch eine Krankheit auslösen. Bei einem Verstoß der familiären Regeln, wie zum Beispiel Sex vor der Ehe, kann so eine enorme Angst vor Strafen entstehen. Haben Betroffenen ihren ersten Sex mit jungen Jahren noch nicht hinter sich, so entwickeln sie Scham und Leistungsdruck gegenüber ihrem Partner. Für Coitophobiker sind auch sexuelle Nebeneffekte wie Sperma, Körperflüssigkeiten oder Schweiß ekelerregend und abstoßend. Somit sehen sie den Geschlechtsverkehr nur als Fortpflanzung an.

Die Symptome einer Coitophobie sind unter anderem : körperliche Anspannung, Depressionen, Schweißausbrüche, Panikattacken und panische Angst vor körperlicher Nähe.

Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten

Die Krankheit kann mithilfe eines Psychologen schnell diagnostiziert werden. Es gibt mehrere Behandlungs-und Therapiemöglichkeiten um die Betroffenen den Weg in ein normales Sexualleben wiederherzustellen. Auch ein Sensualitästraining kann sehr hilfreich sein. Hier werden diverse Verhaltensstörungen behandelt. Eine weitere Möglichkeit ist die Gesprächstherapie. Bei der Therapie werden partnerschaftliche Konflikte ergründet, die für die sexuelle Störung verantwortlich sind.