Ursachen, Behandlung und Tipps

Woher kommen Phobien und Angstzustände überhaupt? Wo liegen die Ursachen, wo der Sinn? Angst entsteht im Gehirn. Und unser Gehirn ist das Ergebnis eines Millionen Jahre andauernden Prozesses, der der Evolution. Dieser beginnt nicht erst mit des Aufkommens des homo sapiens, sondern bereits mit den ersten Einzellern. So prägen uns einfache Verhaltensmuster, wie die Reaktion auf Wärme und Kälte dieses Startpunktes der Evolution bis heute. Erfahrungen sind Teil unserer DNA und wir profitieren von ihnen bis heute. So lassen sich viele situative Ängste heute auf erlerntem Verhalten unserer Vorfahren zurückführen. Das heißt aber nicht, dass jede Phobie ihre Ursachen im evolutionären Bereich hat.

Wo liegen die Ursachen für Phobien?

Jeder Mensch kann Angst empfinden. Wann das der Fall, ist sehr individuell. Manche Menschen sind sehr resistent und können auch Gefahren relativ angstfrei überstehen, andere Menschen reagieren auch auf Kleinigkeiten mit Angst. Wie und ob ein Mensch auf neue Reize mit Angst reagiert, ist teilweise bereits bei der Geburt festgelegt. 


Allerdings ist das nur eine Grundvoraussetzungen. Wie sich die Angst entwickelt, ob sie sich vergrößert oder abnimmt, liegt vor allem an dem Umfeld beim Heranwachsen. Vertrauen ist Sicherheit sind dabei ganz entscheidende Säulen, die eine übermäßigen Angstausprägung entgegenwirken. Der Umgang mit Angst, das Kontrollieren der eigenen Gefühle bzw. Beruhigungsstrategien sind wichtige zu erlendene Kompetenzen im Kindesalter. 


Schädlich ist ein unsicheres und angstvolles Auftreten der wichtigen Bezugspersonen. Ein solhes Verhalten kann ein Kind prägen. Auch Angst kann erlernt werden. Nicht selten treten Ängste die Eltern haben auch bei deren Kindern auf.
Auch einzelne, traumatische Ergeinisse können allerdings Anststörungen auslösen, oft sind diese Fälle die Folge einer posttraumatischen Belastungsstörng.


Nicht immer gibt es allerdings für eine Phobie eine offensichtliche Erklärung. Der Zufall spielt hier eine große Rolle. Zumeist kommt es bei solchen Fällen zu einer Verwechslung von Ursachen und Wirkung. Der Auslöser für die Angst stimmt nicht mit dem Ereignus überein, es handelt sich um eine Fehlkopplung.
Nicht selten sind Phobien auch die Folge von Krankheiten. 


Sigmunt Freud sah die Angst als eine Folge eines innerpsychischen Konflikts, der durh den Wunsch etwas zu tun, dass das eigene Gewissen verbietet, ausgelöst wird. Die Erdrängung des Konflikts führt dazu, dass die Angst auf andere Objekte und Sutiationen verschoben wird. Der „Vorteil“ liegt für Freud darin, dass diese Situationen und Objekte einfacher vermieden werden können, als der Konflikt.