Ursachen, Behandlung und Tipps

Bei der Cardiophobie handelt es sich um die Angst vor einem Herzinfarkt. Selbst bei körperlichem Wohlbefinden, haben die Betroffenen Angst ein Herzinfarkt zu erleiden.

Symptome und eindeutige Anzeichen

Cardiophobiker leben ständig mit der Angst einen Herzinfarkt oder an einer bedrohlichen Herzerkrankung zu erleiden. Ständig wird der Puls kontrolliert und körperliche Anstrengung wird vermieden, um das Herz zu schonen. Die Betroffenen haben den ständigen Drang zu einem Arzt zu gehen und lassen alle Arten von Untersuchungen durchführen.  Auch eine detaillierte Liste von Notrufnummern tragen sie ständig bei sich um auf das Schlimmste vorbereitet zu sein. Eindeutige Symptome der Cardiophobie sind unter anderem : Starkes Schwitzen am ganzen Körper, Übelkeit, „weiche Knie“, Hyperventilation, Atemnot, Druck-oder Engegefühl im Brustbereich, Zittern der Hände, kurzfristig erhöhter Blutdruck oder auch stark erhöhter Puls.  Bei einer starken Erkrankung werden nach und nach immer mehr Orte gemieden. Auch an Plätzen, die eine schnelle Hilfe unmöglich machen, werden nach gewisser Zeit nicht mehr besucht. Der Körper ist in einem kontinuierlichen Alarmzustand und so kann schon der Kleinste Laut, die Betroffenen in Angst versetzten.

Behandlungs- und Therapiemöglichkeiten

In einer akuten Situation, kann ein Gespräch mit dem Betroffenen manchmal schon ausreichen um schlimmeres zu verhindern. Medikamente wie Psychopharmaka oder auch Antidepressiva sind bei der Erkrankung eher abzuraten, da die Gefahr der Sucht bestehen könnte und die Herzfrequenz somit steigt. Eine Psychotherapie wäre bei der Erkrankung sehr hilfreich und kann bei der ersten Angstsituation schon eingesetzt werden. Auch ein Selbstsicherheitstraining und eine Verhaltenstherapie kann zu einer Heilung führen.