Ursachen, Behandlung und Tipps

Unter der Astrophobie oder der Angst vor Gewitter versteht man die übersteigerte Furcht vor Blitz und Donner. Dabei haben die Betroffenen in erster Linie die Angst von Blitz getroffen zu werden, wobei sie aus Angst vermeiden das Haus zu verlassen. Doch auch zu Hause fühlen sich die Astrophobiker währen eines Gewitters nicht wirklich sicher. Vor allem ist diese Angst bei Kindern bekannt, die in das Erwachsenenalter mit Leidensdruck begleiten kann. Die Therapiechancen sind gut, wenn der Wille und Mut bei der betroffenen Person vorhanden ist.

Die Ursachen für die Symptome der Astraphobie

Die Ursachen für die Astrophobie können geprägte Kindheitserinnerungen sein, die den Betroffenen im Erwachsenenalter noch stark begleiten. Hat einer der Elternteile unter der Astrophobie gelitten, kann das Kind sich diese Verhaltensweisen abgucken.

Wie bei jeder Phobie, wird die Astraphobie auch von einigen Symptomen begleitet:

  • Zittern
  • Weinen
  • Schweißausbrüche

Typische Verhaltensweisen der betroffenen Person sind:

  • Ständig auf das Wetterbericht achten
  • Vorsichtsmaßnahmen treffen, wie Stecker überall raus ziehen, Schlüssel und Taschenlampe zurecht legen, falls es mal einschlägt
  • Alle Räume abdunkeln
  • Beim Gewitter Schutz suchen, wie z.B. Kellerraum
  • Die Ohren zuhalten
  • Im schlimmsten Fall Agoraphobie mit Rückzug

Therapie der Astraphobie

Die beste Methode um diese Angst zu überwinden ist, sich dem Gewitter auszusetzen, um dann eine Immunität langsam zu entwickeln. Es ist auch hilfreich eine Person während dem Gewitter bei sich zu haben. Ansonsten ist die Ursachenforschung der Angst von Bedeutung.
Weitere Tipps währen dem Gewitter:
Musik mit Kopfhörern hören.
Währen dem Gewitter zählen. Das lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gewitter ab. Atemübungen können ebenfalls hilfreich sein.
Die Eltern sollten die Kinder währen dem Gewitter ablenken und ruhig einreden, dass es bald vorbei ist.